Raumbuchungssystem und Meeting Room Display

Meeting room booking system with iPad in a Displine Companion Wall 2.0 beside a meeting room door

Die Digitalisierung hat längst auch die Büroflächen und Meetingräume erreicht. Wer heute einen Besprechungsraum betritt, möchte auf einen Blick erkennen, ob er frei ist, wer ihn gebucht hat und bis wann. Genau diese Aufgabe übernimmt ein modernes Raumbuchungssystem: ein Tablet neben der Tür, das den Belegungsstatus anzeigt und spontane Buchungen direkt vor Ort ermöglicht. Die Software dafür liefern spezialisierte Anbieter. Die Hardware, die das Tablet sicher, dauerhaft geladen und edel an der Wand hält, kommt von Displine.

Ein gutes Meeting Room Display steht und fällt mit drei Dingen: einer zuverlässigen Stromversorgung, einer stabilen Netzwerkverbindung und einer Halterung, die das Tablet professionell inszeniert. Displine ist ein Familienunternehmen aus Wiesbaden, dessen Muttergesellschaft Radmot auf über 30 Jahre Erfahrung in der Metallbearbeitung zurückblickt. Wir liefern die Ebene, auf der Ihr digitales Türschild läuft: präzise gefertigt, diebstahlsicher und permanent mit Strom versorgt.

Raumbuchungssystem mit iPad in einer Displine Companion Wall 2.0 neben einer Besprechungsraumtür

Wie ein Raumbuchungssystem aufgebaut ist: Software und Hardware

Ein Raumbuchungssystem besteht aus zwei Bausteinen, die zusammenspielen müssen. Der erste ist die Software. Sie verwaltet die Kalender Ihrer Räume, gleicht Buchungen mit Microsoft 365, Google Workspace oder Exchange ab und stellt den Belegungsstatus in Echtzeit bereit. Der zweite Baustein ist die Hardware: das Tablet, das den Status anzeigt, und die Wandhalterung, die es neben der Tür fixiert, mit Strom versorgt und vor unbefugtem Zugriff schützt.

Displine entwickelt und produziert ausschließlich den zweiten Baustein. Sie wählen die Software, die zu Ihrer IT-Landschaft passt, und kombinieren sie mit Hardware, die dem Dauerbetrieb in halböffentlichen Bereichen standhält. Etablierte Anbieter wie Joan, Roomz und Robin lassen sich alle auf handelsüblichen Tablets betreiben, ebenso Microsoft Teams Rooms. Für die Halterung macht die Wahl der Software keinen Unterschied, denn die Anforderung ist bei allen dieselbe: ein Tablet, das fest montiert, immer geladen und gegen Diebstahl gesichert ist.

Der typische Aufbau sieht so aus. Neben der Raumtür wird eine Wandhalterung montiert, in der ein Tablet permanent sitzt. Auf dem Tablet läuft die Buchungs-App im Kioskmodus. Der Strom kommt über ein Kabel, das in der Wand verschwindet, sodass keine Steckdose sichtbar bleibt. Die Verbindung zum Kalenderserver erfolgt über WLAN oder, deutlich stabiler, über ein Netzwerkkabel. Das Ergebnis ist ein Meeting Room Display, das den Raumstatus klar kommuniziert und Buchungen direkt am Bildschirm erlaubt.

Die passende Wandhalterung: zwei Wege zum Meeting Room Display

Für ein Tablet vor dem Besprechungsraum kommen aus dem Displine-Sortiment zwei Reihen in Frage. Beide sind abschließbar und beide können dauerhaft laden. Sie unterscheiden sich in Design, Material, Oberflächenveredelung und Preis sowie in ihrer Kompatibilität mit Samsung-Geräten.

Companion Wall 2.0 als Meeting Room Display in einem repräsentativen Empfangsbereich
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Companion Wall 2.0

Die Companion Wall 2.0 ist der wirtschaftlich sinnvolle Einstieg in eine professionelle Raumbeschilderung. Sie bringt alles mit, was ein digitales Türschild braucht: feste Wandmontage, Diebstahlsicherung inklusive und permanentes Laden mit verstecktem Ladekabel, vorausgesetzt eine Stromversorgung ist vorhanden. Die Oberfläche ist fein pulverbeschichtet und in Weiß, Schwarz und Anthrazit erhältlich, sodass sich die Halterung diskret in jedes Corporate Design einfügt. Für Unternehmen mit gemischter Geräteflotte ist sie die naheliegende Wahl: Als einzige abschließbare Displine-Halterung ist sie auch mit aktuellen Samsung Galaxy Tabs kompatibel, darunter das Tab A9, Tab A11, Tab S9 und Tab S10 FE. Hinweise zur Modellwahl finden Sie in unserem Beitrag zur Samsung Galaxy Tab Wandhalterung für den Business-Einsatz.

Dame Wall 2.0 als Meeting Room Display in einem repräsentativen Empfangsbereich
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Dame Wall 2.0

Die Dame Wall 2.0 ist die ideale Wahl für repräsentative Bereiche wie Vorstandsetagen, Empfangshallen oder Kanzleiräume. Wie die Companion Wall 2.0 ist sie aus einem massiven Aluminiumblock gefräst, abschließbar und diebstahlsicher und ermöglicht bei vorhandener Stromversorgung das permanente Laden des Tablets. Vom Design wirkt sie schlicht und edel und kommt in fünf eleganten Ausführungen: Weiß pulverbeschichtet sowie Silber, Schwarz, Gold und Titan eloxiert.

Beide Halterungen fixieren das Tablet fest und diebstahlsicher an der Wand. Wer zwischen Hoch- und Querformat wechseln möchte, rüstet die optionale Rotation Unit nach. Für ein dauerhaft montiertes Meeting Room Display wird sie in der Regel nicht benötigt. Eine vollständige Übersicht aller ladefähigen Modelle bietet die Sammlung Tablet- und iPad-Wandhalterungen mit Stromversorgung.

Kriterium Companion Wall 2.0 Dame Wall 2.0
Preis 240 Euro ab 360 Euro
Material Aluminium pulverbeschichtet Aluminium eloxiert
Diebstahlsicherung Abschließbar und diebstahlsicher Abschließbar und diebstahlsicher
Laden Permanentes Laden, verstecktes Ladekabel Permanentes Laden, Ladekabel beigelegt
Oberflächen Weiß, Schwarz, Anthrazit Weiß, Silber, Schwarz, Gold, Titan
Geräte Aktuelle iPad-Modelle und aktuelle Samsung Galaxy Tabs Aktuelle iPad-Modelle
Typischer Einsatz Flure, Besprechungsräume, Rollouts über viele Räume Empfang, Vorstandsetage, repräsentative Bereiche

Stromversorgung: Unterputz-Netzteil oder Power over Ethernet

Permanentes Laden setzt eine Stromquelle hinter der Halterung voraus. Das klingt selbstverständlich, ist es bei einer Besprechungsraumtür aber selten: Steckdosen sitzen dort fast nie, und ein sichtbares Kabel entlang der Wand macht jede gute Halterung wieder zunichte. Für die saubere Lösung gibt es zwei Wege, und welcher passt, entscheidet sich an einer einzigen Frage: Reicht Ihnen das WLAN am Montageort?

Standardfall: Unterputz-Netzteil

Wenn Ihr Funknetz am Besprechungsraum stabil ist, brauchen Sie an der Wand nur Strom. Das 30W Unterputz-Netzteil mit USB-C verschwindet vollständig in einer Standard-Unterputzdose ab 40 Millimetern Tiefe. Der Elektriker schließt es an die vorhandene Zuleitung an, und das Ladekabel führt direkt hinter die Halterung. Sichtbar bleibt nichts.

Sonderfall: Power over Ethernet

Wenn neben der Tür ohnehin ein Netzwerkkabel liegt oder das WLAN in Gebäuden mit dicken Wänden und ausgelasteten Funknetzen zu Aussetzern neigt, löst der Displine PoE Converter 10W beide Probleme auf einmal. Er überträgt Strom und Daten über ein einziges Ethernet-Kabel, lädt das Tablet mit bis zu 10 Watt und erreicht bis zu 95 Mbit pro Sekunde. Sie verlegen eine Leitung, und Stromversorgung und Netzwerkanbindung sind gemeinsam erledigt.

Displine PoE Converter 10W für die Strom- und Datenversorgung eines digitalen Türschilds über ein Ethernet-Kabel

Ein Kompatibilitätshinweis zu beiden Wegen: Der PoE Converter arbeitet ausschließlich mit USB-C und ist nicht für iPads mit Lightning-Anschluss geeignet. In der Praxis ist das kein Hindernis, da alle aktuellen iPad-Generationen und alle aktuellen Samsung Galaxy Tabs auf USB-C setzen. Achten Sie bei der Geräteauswahl trotzdem bewusst darauf. Wie Sie ein Tablet dauerhaft und sauber mit Strom versorgen, erläutern wir ausführlich im Beitrag Tablet dauerhaft am Strom lassen. Eine Einführung in die Beschilderung selbst finden Sie in unserem Ratgeber zu digitalen Türschildern.

Installation: vom Kabel bis zum montierten Display

Die Installation verläuft in überschaubaren Schritten. Wer die Reihenfolge kennt, plant sauber und vermeidet teure Nacharbeiten.

  1. Standort festlegen. Das Display gehört auf Augenhöhe neben die Raumtür, gut sichtbar für jeden, der den Korridor entlanggeht. Eine Höhe von etwa 140 bis 150 Zentimetern bis zur Bildschirmmitte hat sich bewährt.
  2. Leitung planen. Für die reine Stromlösung genügt eine Zuleitung zur Unterputzdose in der Wand. Setzen Sie auf PoE, verlegen Sie stattdessen ein Netzwerkkabel bis zur Montagestelle.
  3. Unterputzdose vorbereiten. Hinter der Halterung sitzt die Dose, in der Netzteil oder Converter verschwinden. Sie hält die Technik unsichtbar und das Wandbild ruhig.
  4. Halterung montieren. Die Rückplatte der Companion Wall 2.0 oder Dame Wall 2.0 wird fest mit der Wand verschraubt. Der Vorderrahmen ist magnetisch an der Rückplatte befestigt und lässt sich jederzeit abnehmen, sofern die Diebstahlsicherung nicht aktiviert ist. Setzen Sie anschließend das Tablet ein, schließen Sie das Ladekabel an und verriegeln Sie die Halterung.
  5. Software einrichten. Zum Schluss installieren Sie die Buchungs-App, koppeln sie mit Ihrem Kalendersystem und aktivieren den Kioskmodus, damit nur die Buchungsoberfläche sichtbar bleibt.

Für größere Rollouts lohnt es sich, einen Musterraum vollständig einzurichten und erst danach zu skalieren. Kabelwege, Montagehöhe und Konfiguration sind dann einmal sauber definiert und für jeden weiteren Raum identisch wiederholbar. Diese Vorgehensweise gehört zu einer durchdachten digitalen Sanierung von Büroflächen, bei der Technik und Architektur von Anfang an zusammen geplant werden.

Was ein Raumbuchungssystem zurückbringt

Ein Raumbuchungssystem ist keine Komfortfunktion, sondern eine Investition in die Nutzung Ihrer Flächen. Der Nutzen lässt sich an drei Stellen festmachen, ganz ohne übertriebene Versprechen. Erstens endet die Suche: Mitarbeiter, die vor einem belegten Raum stehen oder einen freien suchen, verlieren täglich Minuten, die sich über ein Unternehmen zu spürbaren Summen addieren. Zweitens steigt die Auslastung, weil transparent wird, welcher Raum frei ist, und Doppelbuchungen entfallen. Drittens liefern viele Systeme Auswertungen darüber, wie stark einzelne Räume tatsächlich genutzt werden. Diese Daten helfen, Bürofläche realistisch zu dimensionieren statt auf Verdacht zu planen.

Die Hardware-Seite dieser Rechnung ist überschaubar. Eine Companion Wall 2.0 kostet 240 Euro, eine Dame Wall 2.0 ab 360 Euro, dazu das Unterputz-Netzteil für 55 Euro oder der PoE Converter für 119 Euro. Hinzu kommen das Tablet und die Softwarelizenz. Gegenüber proprietären Komplettlösungen mit fest verbauten Spezial-Displays hat der tablet-basierte Ansatz einen klaren Vorteil: Sie nutzen Standardgeräte, die sich austauschen, erweitern und im Fall der Fälle anderweitig einsetzen lassen. Und weil die Halterungen aus langlebigem Aluminium gefertigt sind, begleitet die Hardware Ihr System über viele Gerätegenerationen hinweg.

Wenn Sie ein Raumbuchungssystem planen, beginnen Sie mit drei Entscheidungen: der Software, dem Tablet und der Halterung. Einen vollständigen Überblick über tablet-basierte Lösungen für Büroflächen gibt unsere Use-Case-Seite zum Büro und Arbeitsplatz. Überzeugen Sie sich selbst von der Displine Qualität.

Häufig gestellte Fragen

Wie funktioniert Raumbuchung?

Raumbuchung funktioniert über das Zusammenspiel von Software und Hardware. Eine Buchungssoftware verwaltet die Kalender Ihrer Besprechungsräume und gleicht sie mit Microsoft 365, Google Workspace oder Exchange ab. Ein Tablet neben der Raumtür zeigt den Belegungsstatus an und erlaubt spontane Buchungen vor Ort. Das Tablet ist mit einer Wandhalterung befestigt und wird über eine Stromquelle in der Wand dauerhaft geladen.

Welche Hardware brauche ich für Joan?

Für den Betrieb von Joan auf einem Tablet benötigen Sie drei Komponenten: ein geeignetes iPad oder Samsung Galaxy Tab, eine abschließbare Wandhalterung mit permanenter Stromversorgung und eine stabile Netzwerkanbindung. Joan stellt die Software, Displine liefert die Hardware-Basis. Dasselbe gilt für Roomz, Robin und Microsoft Teams Rooms, denn die Anforderungen an die Halterung sind bei allen Systemen identisch.

Welches Tablet kommt vor den Besprechungsraum?

Vor den Besprechungsraum gehört ein fest montiertes, dauerhaft geladenes Tablet, das den Raumstatus anzeigt. In der Praxis kommen vor allem aktuelle iPad-Modelle und aktuelle Samsung Galaxy Tabs zum Einsatz, da beide auf USB-C setzen. Das Gerät sollte fest in der Halterung verriegelt sein, damit es im halböffentlichen Flurbereich nicht entwendet werden kann. Die Companion Wall 2.0 nimmt beide Gerätewelten auf, die Dame Wall 2.0 ist für iPads gedacht.

Was kostet die Hardware für ein Meeting Room Display?

Die Hardware für ein einzelnes Display setzt sich aus Halterung, Stromlösung, Tablet und Softwarelizenz zusammen. Die Companion Wall 2.0 kostet 240 Euro, die Dame Wall 2.0 beginnt bei 360 Euro. Für den Strom rechnen Sie mit 55 Euro für das 30W Unterputz-Netzteil oder 119 Euro für den PoE Converter 10W. Da der Ansatz auf Standardgeräten aufbaut, bleiben Sie unabhängig von proprietärer Spezial-Hardware.

Brauche ich WLAN oder ein Netzwerkkabel für das digitale Türschild?

Beides ist möglich, und die Antwort hängt von Ihrem Funknetz ab. Ist das WLAN am Montageort stabil, genügt ein Unterputz-Netzteil für die reine Stromversorgung. Neigt es in dicken Wänden oder ausgelasteten Netzen zu Aussetzern, überträgt der PoE Converter 10W Strom und Daten über ein einziges Ethernet-Kabel und macht die Verbindung unabhängig vom Funknetz.